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Lage der Schule

Rudower Straße 7
12439 Berlin

Schulgeschichte

1900–1927 – Industrialisierung & Stadtwachstum

Der Stadtteil entwickelt sich rasant zu einem bedeutenden Industriezentrum Berlins. Fabriken, Arbeiterwohngebiete und Infrastruktur verändern das gesamte Umfeld.

Die Schule in der Rudower Straße entsteht als Reaktion auf das starke Bevölkerungswachstum und den steigenden Bildungsbedarf. Baubeginn war 1914, nach Kriegsende wurde weitergebaut und ab 1921 konnte die Schule als Gemeindeschule genutzt werden.

Mit dem Anschluss an die S-Bahn im Jahr 1927 wird Niederschöneweide vollständig in das Berliner Verkehrsnetz integriert – die Schule wird Teil eines urbanen Bildungsraums.

1939–1948 – Krieg & Neuanfang

Der Zweite Weltkrieg unterbricht die normale Schulentwicklung vollständig. Das Gebäude wird zweckentfremdet und als Kaserne sowie Lazarett genutzt.

Nach 1945 ist der Schulbetrieb nur eingeschränkt möglich. Unterricht findet unter schwierigen Bedingungen im Schichtsystem in einer Nachbarschule statt.

Erst 1948 gelingt die Rückkehr in das eigene Schulgebäude – ein wichtiger Schritt für den Wiederaufbau des Bildungswesens im Bezirk.

1949–1990 – DDR-Schule & Bildungssystem

Die Schule wird in das zentralisierte Bildungssystem der DDR als POS „F. E. Dzierzynski" integriert.

Der Unterricht ist stark praxis- und berufsorientiert aufgebaut und folgt dem Konzept der achtjährigen, später zehnjährigen allgemeinbildenden Schule.

Technische und praktische Bildung spielen eine zentrale Rolle, wodurch frühe Grundlagen für naturwissenschaftliches Interesse gelegt werden.

Archenhold-Gymnasium

1990–heute – Archenhold-Gymnasium & Profilierung

Profilierung:
Das Archenhold Gymnasium verzichtet bewusst auf eine einengende fachliche Profilierung. Durch die Einrichtung von Laptopklassen erfolgt eine Medienorientierung. Ein Leuchtturm der Schule sind die Bereiche Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften

Robotik-Maskottchen

MINT-Schwerpunkt & Erfolge

• 2012 RoboCup-Junior-Weltmeister in Mexiko im Superteam-Wettbewerb gemeinsam mit Japan

• Regelmäßige Erfolge bei „Jugend forscht" auf Landes- und Bundesebene

• Starke Robotik-Teams und kontinuierliche Teilnahme an internationalen Wettbewerben

Damit zählt die Schule heute zu den besonders MINT-orientierten Gymnasien in Berlin mit ausgeprägter Wettbewerbs- und Projektkultur.